Wer nimmt eigentlich an Motorsportereignissen teil ?

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Mit Blick auf Zeitungen und Zeitschriften kann es fast so scheinen, dass der Glanz des Motorsports rein von den Fahrern kommt. Aber warten Sie eine Minute! Stellen Sie sich vor sie fahren zum Einkaufen. Damit Sie den Einkauf erledigen können sind zahllose Hände notwendig. Sie kommen zwar selbst oftmals nur mit wenigen direkt in Kontakt, aber ohne Viehbauern, Schlachter und Metzger kommt bei Ihnen kein Schnitzel auf den Tisch.

Auch wenn die Zahl der Menschen, die das Lenkrad in die Hand nehmen begrenzt ist, müssen Sie jemanden haben, der viele der Vorarbeiten erledigt. Jemanden, der die Lunchbox füllt, das Benzin nachfüllt, die Reifen wechselt und vieles mehr. Wie beim Einkaufen sind dies nur die Personen, mit welchen ein Fahrer direkt in Kontakt kommt.

Selbst bei kleinen Rennveranstaltungen geht nichts ohne Modifikationen. Selbst die spezielle Renn- Zündkerze ist irgendwo von einem Ingenieur entwickelt worden.

Wer jemals bei einer kleineren Rennveranstaltung war wird festgestellt haben, dass die meisten Rennteams ein Familienunternehmen sind in dem jedem eine besondere Aufgabe zukommt. Der Camper steht auf dem Zeltplatz, der Vater schraubt mit dem Junior am Wagen, die Mutter macht alle nervös, der Onkel grillt, der Opa „spioniert“ bei der Konkurrenz und irgendwo zwischendrin passt die Oma auf den Kinderwagen auf.

Es herrscht fast immer eine sehr familiäre, freundliche Atmosphäre rund um die Rennstrecke. Man geht sich gegenseitig zur Hand, feiert Siege gemeinsam, leidet bei Niederlagen und hofft, dass das Wetter hält. Vor allem nach dem Rennen ist die Rivalität vergessen. Man trifft sich mit der Konkurrenz und tauscht Erfahrungen aus.

Selbst bei bekannteren Namen ist es oft so, dass Benzin durch die Adern mehrerer Generationen fließt. Nicht selten treten die Söhne ehemaliger Weltmeister in die Fußstapfen des Vaters. Berühmtestes Beispiel zurzeit ist hier Nico Rosberg, Sohn des finnischen Formel 1 Weltmeisters von 1982 Keke Rosberg.

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