Mit dem eigenen PKW auf die Rennstrecke

Etwas Gas geben, Kupplung langsam kommen lassen und sanft anfahren – so haben wir das in der Fahrschule gelernt, wenigstens dann, wenn man nicht im VW Diesel mit automatischem Getriebe seinen Führerschein gemacht hat. Auf die Tube drücken durfte man dann mal bei der Autobahnfahrt, aber meist war da auch bei der Richtgeschwindigkeit 130 Schluss mit lustig – wenn es überhaupt wegen dem Berufsverkehr so schnell ging.

Da aber unsere PKWs viel mehr als das können, kommt spätestens mit dem ersten eigenen Wagen die lockende Versuchung, das Limit des Wagens herauszufinden. Leider liegt dies meist weit über dem Limit der Führerscheinneulinge.

Wer dann auch noch Motorsportfan ist, sollte sich überlegen einem Motorsport Club beizutreten.

Fahrertraining mit dem PKW

Da Straßenrennen zum Glück nicht erlaubt sind, gehen die Clubs oft mehrmals jährlich auf eine richtige Rennstrecke.

Dort kann man unter sich und unter professioneller Aufsicht, langsam an das Limit seines Wagens herantasten. Am besten ist es, wenn man sich für einen richtigen Fahrerlehrgan2013_Red_Nissan_Leaf_SLg anmeldet. Denn mit ein paar Runden auf einer Rennstrecke ist genauso viel oder eher wenig erreicht wie mit den Fahrstunden in der Fahrschule.

Zuerst steht die allgemeine Fahrphysik. Gute Lehrgangsleiter können diese außerordentlich interessant und spannend gestalten.

Danach geht es auf die Rennstrecke. Zuerst werden Reifendruck und andere wichtige Komponenten des Fahrzeugs überprüft, Bremspunkte und Ablauf der Fahreinheiten besprochen. Aber dann geht es aber auch wirklich auf die Rennstrecke.

Meistens wird nur eine „heiße“ Runde gefahren, welcher eine Auslaufrunde folgt. Danach werden die Daten des Fahrzeugs erneut überprüft um etwaigen Verschleiß oder Defekte zu erkennen.

Man sollte wissen, dass die Versicherung in der Regel nicht für Schäden gerade steht, sollten diese im Rahmen eines solchen Fahrertrainings am Wagen entstanden sind. Die Haftpflicht zahlt zwar die Schäden am anderen Wagen, kann aber bis zu 5000 Euro vom Schadensverursacher zurückfordern. Wenn dazu noch der eigene PKW neben der Rennstrecke an der Leitplanke klebt kann so ein Ausflug schnell kostspielig werden.

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