Die Zukunft im Motorsport

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Die letzten Jahre waren nicht die glücklichsten für den deutschen Autorennsport. Vor allem die Formel 1 leidet hierzulande an massiven Einbrüchen bei den Fans. Sebastian Vettel wird und wird kein Publikumsliebling, das Schumi-Comeback bei Mercedes war eine Katastrophe und immer neue Regeln mit immer komplizierterer Technik nehmen fast jeden Spaß aus der (ehemaligen) Motorsport Königsdisziplin.

Die Formel 1 lockt mittlerweile beim Rennen gerade mal so viel Zuschauer vor den Fernseher wie zu Schumis Ferrari Hochzeiten schon beim Qualifying eingeschaltet haben. Das geht soweit, dass 2015 der große Preis von Deutschland abgesagt wurde.

Selbst die Macher der Rennserie wissen, dass etwas geschehen muss. Man würde gerne hören, was ein Nikki Lauda, der die wilden Seiten der 70er miterlebt hat, wirklich denkt, wenn er kein Werkshemd trägt und die Kameras abgeschaltet sind.

Ist die Formel E die Zukunft ?

Mit absoluter Sicherheit: NEIN. Das will keiner sehen! Da können wichtige Personen noch so viel erzählen und das Blaue vom Himmel loben, der Fan will das nicht. Wie sprechen hier über traditionellen Motorsport und nicht über irgendwelche Elektrokisten. Ja, wir wissen alle, dass der Motorsport ein Vorreiter für Technologien der Zukunft ist und das ist auch gut so. Aber es gibt auf diesem Sektor so viel zu entwickeln, dass es nicht unbedingt die schnelle Version vom ferngesteuerten Kinderspielzeug sein muss.

Wie stellt sich der Fan die Zukunft im Motorsport vor ?

Auch dies ist einfach gesagt. Laut, schnell, dreckig. Er will schon 10 Kilometer abseits der Strecke die Motoren hören, den typischen Geruch in der Nase haben und eine Woche nach dem Rennen immer noch das Klingeln in den Ohren haben. Ein Wochenende das ökologische Rundenkreiseln mal vergessen.

Und wenn dann einem Rotkehlchen in der Eifel mal ein Ei aus dem Nest fällt, dann ist das eben so. Es sollten schließlich genug Demonstranten gegen so eine Veranstaltung demonstrieren, dass unter jedem Nest einer Wache stehen kann und es zur Not auffangen und selbst ausbrüten kann.

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